Mittwoch, 6. Oktober 2010

Food Rule # 7


Michael Pollan's 
Food Rule # 7:
"Avoid food products containing ingredients that a third grader can not pronounce".

Was will uns Mr. Pollan damit sagen?
Eigentlich nichts anderes, als in den anderen sechs "Food Rules" bisher: "Keep it simple".

Ich persoenlich finde diesen Gedanken recht lustig! 
Lasst Euch einfach mal, die Zutatenlisten auf Lebensmittelprodukten von Kindern vorlesen ...

Was sind Eure Gedanken dazu?

(posted by Conny)

Montag, 4. Oktober 2010

Verunglücktes Omelette

In den letzten Wochen habe ich nach dem morgendlichen Yoga komischerweise kein Verlangen nach Kohlenhydraten.
Die machen mich eher müde und dabei will ich ja meine im Yoga gewonnene Energie gut für den restlichen Tag nutzen.
Daher gibt es in den letzten Tagen eher eiweisshaltige Mittagessen.
Am liebsten natuerlich ein mit allerlei Gemüse gefülltes Omelette oder Spiegelei mit Salat.
Heute ist mir mein Omelette - beim Versuch es umzudrehen - kläglich auseinandergefallen.
Na ja, nicht so schlimm.
Als Rührei war es auch ganz passabel.
Und mein Energie-Level ist soweit auch in Ordnung.

Rührei mit Ruccola, Pilzen, Sprossen, Ziegenkäse und Avocado

Dienstag, 28. September 2010

Pineapple Peanut Stew / Ananas-Erdnuss-Eintopf


Wenig Zutaten, einfache Zubereitung, fantastisches Ergebnis - so koche ich am liebsten!
Dieses afrikanisch-inspirierte Gericht mag auf den ersten Blick in der Auswahl der Zutaten etwas ungewöhnlich erscheinen, aber ich kann Euch versichern, dass die Süsse einer frischen Ananas mit dem etwas herberen Grünkohl und etwas Erdnussbutter wirklich grossartig harmonieren. 


Zutaten:
1 grosse rote Zwiebel, in Würfel geschnitten
2 Knoblauchzehen, gepresst oder in kleine Würfel geschnitten
1 TL Kokosöl oder Olivenöl
1 Kopf Grünkohl
1/2 frische Ananas, in Würfel geschnitten (Saft wennmöglich auffangen)
3-4 EL Erdnussbutter 
1 TL Tabasco oder andere scharfe Sosse (z.B.Sriracha)
1/2 Bund frischer Koriander
Salz, Pfeffer
Eine Handvoll Erdnüsse (zum Garnieren)


 


In einer Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch sautieren, bis die Zwiebeln leicht braun sind. 
Grünkohl waschen und die Blätter entlang des Stieles entfernen (Stiele, braune und welke Blätter aussortieren/wegschmeissen!).
Grünkohlblätter in schmale Streifen schneiden.
Ananas (mit Saft) zu den Zwiebeln geben, den Grünkohl dazugeben (nicht umrühren).
Deckel auf die Pfanne geben und den Grünkkohl ein wenig zusammenfallen lassen.
Pfannendeckel entfernen, alles gut vermischen, Erdnussbutter hinzugeben. Sollte sich die Erdnussbutter nur schwer auflösen, so kann man ggf. etwas Wasser oder Gemüsebrühe hinzugeben.
Tabasco (andere scharfe Sosse) und Koriander untermischen. 
Mit Salz abschmecken. 
Mit gekochtem braunen Reis, Hirse oder Quinoa mischen, mit Erdnüssen garnieren und heiss servieren.

Montag, 27. September 2010

Gebratener Brei

Wenn ich schon am Wochenende weiß, dass ich während der Woche jeden Tag eine vollgestopfte to-do liste habe, dann versuche ich ein bischen vorzukochen. Gestern habe ich das auch so gemacht, aber beim Frühstücksbrei ist mir da doch ein bischen die Hand ausgerutscht. Wurde schlicht und einfach viel zu viel. Da ich aber grundsätzlich dagegen bin, Lebensmittel wegzuschmeißen habe ich meinen Frühstücksbrei quasi eine Metamorphose zu einer köstlichen Nachspeise verpasst!





Zutaten:
Brei (ich nahm eine Mischung aus braunem Reis, Hirse und Bio-Weizengriess)
Obst (nach Geschmack)
Honig
1 Ei
Semmelbrösel
Vollkornmehl

Den Brei auf Sparflamme weichkochen, das Obst (ich nahm Mangostücke und Äpfel) dazugeben und mit Honig versüssen. Auskühlen lassen. Mit der nassen Hand nach Belieben kleine Fladen oder Kugeln formen. In Vollkornmehl/Eiern/und Semmelbrösel panieren und in heißen Olivenöl ausbraten.

Nyami, schmeckt echt lecker, und ist kinderleicht zum Zubereiten.
Kann ich absolut empfehlen!

/gepostet von Kinga/

Samstag, 25. September 2010

Salat

Salat mit Kichererbsen, Avocado und Spiegelei.
(Dressing = Essig, Zitronensaft, Dijon-Senf, Salz und Pfeffer)

Kürbis-Linsen Suppe mit Essigkartoffeln - Nur für Mutige!

Es kann gut sein dass dieses Rezept auf Anhieb etwas abenteuerlich klingt, aber ich kann versprechen, dass die Süße der Kürbisse mit den pikanten Kartoffeln hervorragend harmonisiert.
Natürlich ist diese Speise absolut nichts für Menschen, die Essig, beziehungsweise Essiggeruch, nicht ausstehen können!








Zutaten für die Suppe:

Gemüsebrühe (ich habe sie heute selbstgemacht aus alle möglichen "Restgemüse", das ich zu Hause hatte)
halber Kürbis
250 g rote Linsen
165 ml Kokosmilch
100 ml Sahne
Salz
1 TL Ingwer

Wichtig, dass wir die Gemüsebrühe ganz langsam kochen.(mindestens 2 Stunden)
Nach einer Stunde geben wir die Kürbisstücke und die Hälfte der Linsen dazu.
Wenn alles schön weich ist, pürieren wir die Suppe und geben die Kokosmilch, die Sahne und die restlichen Linsen dazu. 
Salzen, den Ingwer dazugeben und so lange kochen (auf kleine Flamme!) bis die Linsen weich sind. 
Ich habe noch 3 kleingewürfelte Kartoffeln reingekocht, aber das kann man natürlich weglassen.




Zutaten für die Kartoffeln:
(die idee für dieses rezept habe ich von .101cookbooks)

5-6 Kartoffeln
Balsamico (oder anderen Essig - je nach Geschmack)
Thymian
Salz
Chilliflocken
Olivenöl

Die Kartoffel vorkochen, schälen und in ovale Scheiben schneiden. Die Scheiben in einer Pfanne verteilen und so mit Balsamico begießen, dass sie vom Essig ganz bedeckt werden. Zum Kochen bringen und dann noch ca. 10 Minuten auf Sparflamme köcheln lassen. Abkühlen lassen und die Kartoffeln unter Wasser gut abwaschen, dann trocknen. 
Salzen, mit Chilli bestreuen und in Olivenöl (bedeckt, weil es sehr spritzt!) ausbraten.







gepostet von Kinga

Túrótorta/Topfenkuchen

Okay - zugegeben weder gesund noch besonderes kalorienarm, aber dafür umso leckerer. Wenn jemand nach dem 90-10%-Prinzip isst, dann kann er diesen Kuchen locker auf die Liste der 10%-Lebensmitteln aufnehmen!

Zutaten
Teig: 
250 g Mehl
121 g Butter
100 g Puderzucker
halbe Zitronenschale (gerieben)
1 Päckchen Vanillinzucker
Linsen (für das Vorbacken des Teiges)

Füllung:
500 g Topfen (fettarm)
150 g Puderzucker
1,5 Päckchen Vanilienpudingpulver
Zitronenschale gerieben
6 große Bioeier
250 ml Sahne





Aus dem Mehl, Butter, Puderzucker, Zitronenschale und Vanillinzucker kneten wir den Teig. Packen ihn in Folie und legen ihn für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. Aber es kann auch über Nacht sein! 
Wir legen den Boden einer Tortenform mit dem Teig aus. 
Dann stechen wir den Boden mit einer Gabel auf mehreren Stellen durch und legen oben eine formengleiches Stück Backpapier und darauf verteilen wir die Linsen (das ist deshalb wichtig, damit der Teig im Ofen nicht hochkommt). 
Im Ofen backen wir den Teig auf 190 Grad für 15 Minuten vor. 
Dann entfernen wir die Linsen und das Backpapier und lassen den Teig auskühlen.
Den Topfen vermischen wir mit der Hälfte vom Puderzucker, den Eiern, dem Vanillenpuddingpulver und mit der der Zitronenschale. Die Sahne schlagen wir mit dem restlichen Puderzucker auf und vermengen diese dann mit der Topfenmasse. 
Diese Creme kommt auf den Teig und wir backen den Kuchen im vorgeheizten Ofen auf 
180 Grad für 50 Minuten, beziehungsweise bis der Topfen schön goldbraun ist.






/gepostet von Kinga/