Montag, 30. August 2010

Was man unbedingt im Vorratsschrank haben sollte!

Die Liste ist beliebig erweiterbar und nur eine Empfehlung...
Na dann mal los:

* Vollkornmehl
* Rohzucker
* Brauner zucker
* Maisgriess (polenta)
* Weizengriess
* Reis (alle sorten)
* Bulgur
* Quinoa
* Cous-Cous
* Haferflocken
* Leinsamen
* Bohnen
* Linsen
* Kichererbsen
* Bio-Nüsse aller art
* Verschiedene Gemüsekonserven - ohne Zusatzstoffe natürlich!
* Verschiedene Nudeln

* Honig
* 100% Zitronensaft
* Olivenöl
* Apfelessig
* Weißweinessig
* Balsamico
* Sojasoße
* Bio-Ketchup
* Veganese
* Kaffee
* Kakaopulver (bitter)
* Bitter schokolade
* Kartoffel
* Äpfel
* Zwiebel
* Eier
* Frische Gewürzpflanzen/Kräueter (Minze, Schnittlauch, Petersilie usw.)
* Mineralwasser

Gewürze:
* Salz
* Pfeffer (Mühle)
* Knoblauch
* Ingwer
* Kümmel
* Curry
* Zimt
* Geriebene Zitronenschale
* Vanillezucker
* Zimtzucker
* Backpulver
* Vanilleschoten
* Rotes Paprikapulver
* Chilli
* Garam Masala
* Hefe
* Thymian
* Dill
* Basilikum


/gepostet von Kinga/

Wie sollten wir unsere Männer umerziehen? Beziehungsweise sollten wir es überhaupt....

Ich würde schon gerne, aber leider muß ich mir eingestehen, dass ich auf diese Linie fast voll und ganz versagt habe. Er meint, dass was ich esse ohne jeglichen Geschmack sei, es rieche komisch, schmecke komisch und überhaupt sei dieser ganze Gesundheits-und Biowahn eine Manipulation á la "Big Brother is watching you"
Er lässt sich seine Zigaretten, die Zusatzstoffe und die Unmengen von verfeinertem Zucker nicht nehmen ... NenNeeNee ..., es ist sozusagen sein gutes Recht sich zu vergiften.
Khm ... nein, Argumente fruchten bei ihm nicht.
Wir hatten zig Diskussionen über dieses Thema, aber egal was ich mache, wie ich mache er wird es letztendlich nicht essen, sondern holt sich irgendwas von MacDonalds oder sein heiss geliebtes Schokoladeneis aus dem Kühlschrank und futtert es seelenruhig in sich hinein ... während ich vor Wut platzen könnte!
Ich bin oft genug in diese Falle getreten, also versuche ich sie in Zukunft zu vermeiden.
Ich kann zwar seine Argumente nicht akzeptieren ... weil sie in meinen Augen nunmal überhaupt nicht als Argumente durchgehen, aber ich habe meine Versuche ihn "umzuerziehen" mittlerweile aufgegeben. Das vergiftet nur die Beziehung und letztendlich kann man sowas nicht erzwingen!
Wenn ich die Zeit habe, dann koche ich getrennt für ihn und für mich. Wenn wir aber viel Arbeit haben, isst er bestelltes Essen oder eben Brot mit Aufschnitt oder sowas.
Trotz gemiemter Akzeptanz an der Oberfläche wende ich klammheimlich aber schon meine Tricks an. Stur genug bin ich schließlich auch!
Tja, nicht sehr ethisch ich weiß, aber seine Gesundheit ist mir ein bischen Hinterlist schon wert!
Wie sagt man so schön:"was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß"
Die Tricks sind zwar nicht spektakulär, aber immerhin, haben sie dazu beigetragen, dass seine Cholesterinwerte vom Mont-Blanc Höhe im Laufe des Jahres etwas gesunken sind .
Da er es hasst Einkaufen zu gehen, erledige ich immer diese Aufgabe.
Damit ist schon die Basis geschaffen, um auch für ihn möglichst gesund einzukaufen.
Statt verfeinertem Zucker, kaufe ich seit ein paar Monaten nur noch braunen Zucker.
Ich esse kein Fleisch, aber wenn ich für ihn etwas mit Fleisch zubereite, dann verwende ich nur Fleisch aus kontrolliertem Anbau. Auch bei den anderen Lebensmitteln, wie Käse, Topfen, Nudeln, Eier, Salami, Schokolade usw. kaufe ich nur solche die nicht mit Zusatzstoffen vollgepumpt sind, sondern möglichstBbio und/oder organisch sind und von glücklichen/ausgeglichenen Tieren stammen.
Das ist alles was ich machen kann, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass er auch mal das "Aha-Erlebniss" haben wird, dass sauberes Essen immens viel zum sauberen Körpergefühl betragen kann.
Und da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, möchte ich den Inhalt meines Posts auch gerne visuell darstellen: mit Hilfe eines Beispiels von heute!




VollkornPalatschinken mit Eiersalat


Zutaten für die 
Palatschinken
6 gehäufte EL Vollkornmehl
200 ml Milch
1 großes Ei
100 ml Sprudelwasser
Saft von einer Limette
Salz
1 Tl Garam Masala
50 ml Öl

Zutaten für den Eiersalat
6 Eier
3 EL Naturjoghurt
2 EL Currypulver
1 Apfel
Ein Handvoll Cashewnüsse
Geriebener Ziegenkäse (nach Geschmack)
1/2 TL Salz
1 handvoll frischer Schnittlauch

Sonstige Zutaten:
1 Avocado
Sprossen (beliebige Sorte)

Für die Palatschinken alle Zutaten im Mixer gut zusammenmischen und fürs Erste in den Kühlschrank stellen. Die 6 Eier für den Salat kochen (bedeckt ca 6-7 Minuten nachdem das Wasser kocht). 
Wenn sie fertig sind für einige Minuten in eiskaltes Wasser geben. 
Den Joghurt mit dem Salz, dem Garam Masala und dem Schnittlauch gut verrühren. Den Apfel und die Eier in kleine Würfel schneiden, die Cashewkerne  vorsichtig anbraten und die Zutaten in einer großen Schüssel zusammenrühren. Den Salat in den Kühlschrank geben.
Für die Palatschinken Öl in eine Pfanne erhitzen und eine
großzügige Portion Teig  in die Pfanne geben. 
(Wichtig ist, dass der Teig nicht in der Pfanne zerfließt. Es ist besser eine kleinere Pfanne zu verwenden). Beide Seiten goldbraun braten. Die fertigen Palatschinken mit dem Eiersalat, dem geriebenen Ziegenkäse, den Sprossen und mit den Avocado belegen und genießen!
Beim Essen können wir noch in einem kleinen Schüssel Naturjoghurt dazu servieren

/gepostet von Kinga/

Sonntag, 29. August 2010

Ofen Gemüse

 Man kann Gemüse kochen, dämpfen, garen, aber meiner Meinung nach ist das OFENGEMÜSE die einfachste aller Zubereitungsarten.   

Gemüse im Ofen zuzubereiten erfordert wenig Arbeit und kocht sich praktisch von selbst.
Man muss nur die 20 bis 40 Minuten des Garungsprozesses abwarten können. 
Mein persönlicher Favorit sind "Süsskartoffel Pommes"  und "Grüner Spargel aus dem Ofen".

Süsskartoffel-Pommes
Süsskartoffeln (funktioniert natürlich mit jeder beliebigen Kartoffelsorte)
Oliven- oder Kokosnuss-Öl
Salz
Pfeffer
Paprika
Kreuzkümmel
Zimt

Ofen-Spargel
1 Bund grüner Spargel
Olivenöl (zum Bepinseln)
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Die Kartoffeln waschen, schälen und in pommes-ähnliche Stifte schneiden.
Die Kartoffeln in einer Schüssel mit Oliven- oder Kokosöl, Salz, Pfeffer, Paprika, Kreuzkümmel und Zimt mit den Händen gut mischen, so dass alle Kartoffel mit der Öl-Gewürz-Mischung bedeckt sind.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. 



Grünen Spargel putzen, d.h. die weissen, holzigen Enden mit einem scharfen Messer abschneiden.
Den Spargel auf ein mit Backpapier belegtes Backpapier auslegen, mit Olivenöl bepinseln und mit Salz und Pfeffer bestreuen.

Gemüse im - auf 200 Grad C vorgeheizten - Backofen gar backen.
Die Kartoffeln brauchen meist 40-50 Minuten (Stichprobe mit der Gabel machen!).
Der Spargel meist 20-30 Minuten.
(Ich persönlich mag es den Spargel gerne etwas knusprig an den Spitzen ... aber das ist natürlich Geschmackssache!)


(posted by Conny)

Augen auf beim Obst-/Gemüsekauf

Während ich meinen Einkaufskorb auspacke, fallen mir die kleinen Aufkleber auf, die auf Äpfeln, Bananen, Avocados und all meinen anderen Obst- und Gemüseeinkäufen kleben. 
Da stehe ich nun und betrachte die kleinen Aufkleber und frage mich "Was bedeuten eigentlich die Nummern auf diesen Stickern"?

Ich persönlich mag diese Aufkleber ja recht gerne - ja, ich muss sogar gestehen, dass ich schone eine kleine Sammlung davon habe. Dennoch kenne ich auch genug Leute, die von den klebrigen Stickern auf ihrem Obst und Gemüse genervt sind. 
Egal wie hübsch oder nervig wir sie finden - diese farbenfrohen "Etikettchen" sind sinnvoller als man glauben mag. 
Sie erleichtern der Kassiererin im Supermarkt nicht nur die Preisabfrage (Einscann-Prozess), sondern die Nummer auf dem Aufkleber, der so genannte PLU-Code (Price Lookup), zeigt dem Verbraucher, WIE das Obst und Gemüse angebaut wurde.  

Und so funktioniert es:

* 4 stellige Zahl bedeutet - normales Obst und Gemüse  
(z.B. Golden Delicious = #4021. 
Die Nummer ist dabei die dieser Apfelsorte zugeordnete PLU)

* 5 stellige Zahl - beginnend mit der Zahl 8 -  bedeutet genmanipuliertes Obst und Gemüse
(z.B. Golden Delicious = #84021) 

* 5 stellige Zahl - beginnend mit der Zahl 9 - bedeutet biologisch kontrollierter Anbau,
d. h. keine Genveränderungen, keine Chemie

(z.B. Golden Delicious = #94021)

Dieses numerische System ist internationaler Standard und wurde vom "Produce Electronic Identification Board" entwickelt und kann über das IFPS (International Federation for Produce Standards) abgefragt werden. 
Derzeit existieren an die 1300 verschiedene PLU-Codes. 

Also - am Besten darauf achten, dass der PLU-Code auf Eurem Obst und Gemüse mit einer "9" beginnt. 
(posted by Conny)

Samstag, 28. August 2010

FoodPorn

Spicy & Salty Fried Calamari

Did you know that I LOVE spicy food?
 Fortune Cookie

(posted by Conny)

Der Herbst klopft an die Tür

Heute hatten wir den ersten herbstlich gestimmten Tag im Jahr.
Herbst ist die Jahreszeit für farbenfrohe, leckere Eintöpfe, die kinderleicht zum Zubereiten sind und in den kalten, verregneten Herbsttagen unsere Herzen und unsere Körper erwärmen.

Ich habe mich sehr gefreut, als ich in der Früh aufgewacht bin und statt grellem Sonnenschein, gut gelaunte, gedämpfte Lichtstrahlen durch's Fenster hineingegrüßt haben.
Die Temperaturen bewegen sich endlich wieder im für mich erträglichen Bereich, also waren die Voraussetzungen perfekt um nach meinem Morgenspaziergang mit dem Fahhrrad zum Einkaufen zu fahren.
Ich habe im Bioladen Kichererbsen und Mungobohnen gekauft.



Als allererstes habe ich sie zu Hause in Wasser eingeweicht um dann am Nachmittag daraus ein vegetarisches Chilli zu kochen. Yummie:) 
Chilli war genau die  richtige Wahl! 
Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der einen kuscheligen Nachmittag vor dem Fernseher verbringen will. Wir könnnen ohne schlechtes Gewissen beliebig oft zuschlagen. denn die Kalorien halten sich in den unteren Bereichen und von den Bohnen und Gewürzen wird noch dazu unser Stoffwechsel angekurbelt!

Vegetarisches Chilli

Wenn möglich, sollten wir die Bohnen und die Kichererbsen über Nacht, 
aber wenigstens für einige Stunden einweichen!

Zutaten:
1 Tasse Kichererbsen
1 Tasse Mungobohnen
1,1/2 Tassen Bulgur
1 Porrée kleingehackt
2 Schalotten kleingehackt
0,5 l Tomatenpüree (möglichst ohne Konservierungsstoffe)
1 l Gemüsebrühe
3 EL Chillipulver (beliebige Sorte)
1/2 TL Cayenne Pfeffer
1 TL Ingwer (gemahlen)
Olivenöl
Ziegenkäse

Die Zwiebel mit dem Olivenöl ein paar Minuten dünsten. 
Dann kommen die Gewürze dazu. Intensiv rühren und von der Flamme nehmen.
Aufpassen, dass es nicht anbrennt!
Mit der Gemüsebrühe aufgießen und zuerst den Bulgur, dann die Kichererbsen und letztendlich die Mungobohnen dazugeben. 
Kräftig umrühren und das Tomatenmark dazugeben. 
Einmal zum Kochen bringen. Dann die Flamme auf die unterste Stufe stellen und wenn nötig, nachsalzen. 
Ab jetzt ca 30-45 Minuten langsam köcheln lassen.
Beim Servieren können wir unser Chilli beliebig mit Ziegenkäse bestreuen, und
Guten Appetit!









Michael Pollan's Food Rules


"Unsere Art zu Essen macht uns krank und unseren Planeten kaputt!"
Diese Worte stammen von Michael Pollan, Journalist mit Spezialgebiet Ernährungs- und Umweltthemen, Professor für Journalismus in Berkeley und ständiger Kolumnist im "New York Times Magazine" sowie Autor einiger (wirklich empfehlenswerter) Bücher.

Michael Pollan kämpft seit Jahren gegen industrielle Nahrung und den Diätenwahn und fordert dabei die Rückkehr zur Einfachheit. 

In seinem kleinen Büchlein Food Rules - An Eaters Manual macht uns Michael Pollan anhand 64 Ess-Regeln (wieder einmal) klar, dass man kein Akademiker sein muss, um sich gesund zu ernähren.
In der deutschen Presse wurden diese Ess-Regeln oftmals als "durchgeknallt" und "skurril" bezeichnet.
Meiner Meinung nach handelt es sich weniger um Regeln - eher um Statements, die uns zum Nachdenken anregen und zu einer Verhaltensänderung motivieren sollen. 
Sie bringen einen zum Schmunzeln, sind einleuchtend, provokant und prägnant. 

Ich würde gerne in regelmässigen Abständen die ein odere andere "Food Rule" hier aufschreiben und würde mich freuen, wenn Ihr Eure Gedanken, Kommentare etc. dazu postet!

Food Rule #1:
"Eat Food" 

Damit meint er, "eat real food"! 
Gemüse, Obst, Koerner (Reis, Quinoa, Hirse etc./whole grains) und - ja, auch Fisch und Fleisch. 
Vermeiden sollte man allerdings alles, was er als "edible food-like substances" (essbare, essens-ähnliche Produkte/Substanzen) bezeichnet.

Hört sich doch schon mal gar nicht so schwer an, oder?
Was für essens-ähnliche Produkte hast Du heute schon gegessen?

(posted by Conny)